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Leihmutterschaft in der Ukraine und Europa

Künstliche Befruchtung und LeihmutterschaftDie Analyse von quantitativen und qualitativen Merkmalen der Bevölkerung in den letzten zehn Jahren zeigt, dass viele Länder in Europa, vor allem die Ukraine in einer tiefen demografischen Krise liegen, geprägt durch einen drastischen Rückgang der Bevölkerung, eine alternde Bevölkerung und sinkende Lebenserwartung, so das Ministerium des Gesundheitswesens der Ukraine und entsprechende Institutionen im Westen.

Laut Berechnungen der UN-Experten wird die Bevölkerung der Ukraine im Jahre 2050 36 Millionen betragen (zum Vergleich: in den 1990er Jahren waren die Ukrainer 52 Millionen, jetzt unter 47 Millionen).

Einer der Gründe für die beobachtete demographische Krise in Europa und der Ukraine ist ein hoher Prozentsatz von Unfruchtbarkeit - jedes fünfte bis sechste Paar ist unfruchtbar. Und zur gleichen Zeit lässt sich gerade das Problem der Unfruchtbarkeit, im Gegensatz zu anderen Komponenten dieser Krise, dank den Erfolgen der modernen Reproduktionsmedizin am besten zu behandeln.

Das einzige Hindernis für die Lösung des Problems der Unfruchtbarkeit in der Ukraine sind die hohen Kosten der reproduktiven Hilfstechnologien, die laut Schätzungen der Experten nur etwa 3-4% der Bedürftigen zugänglich sind. Die Qualität der Dienstleistungen der ukrainischen Kliniken für Reproduktionsmedizin ist kein Hindernis zur Erhöhung der Geburtenanzahl, sie entspricht den höchsten internationalen und europäischen Standards.

Viele führende westliche Länder, angesichts des hohen Preises der unterstützenden reproduktiven Technologien (Insemination durch Sperma des Ehemannes / Spenders, Befruchtung (in lateinischer Sprache in vitro) im Reagenzglas - IVF, intrazytoplasmatische Spermieninjektion - ICSI, Eizellenspende, Leihmutterschaft, Einfrieren von Embryonen, Spender-Sperma-Bank), finanzieren ihre Verwendung für sterile Familien auf Kosten des Staates.

Künstliche Befruchtung und LeihmutterschaftIn den USA, abhängig vom Staat, deckt die staatliche Krankenversicherung die Behandlung von Unfruchtbarkeit komplett oder teilweise (allerdings gibt es Ausnahmen - in einigen Staaten zahlt die Versicherung für mehr einfache Methoden für die Behandlung von Unfruchtbarkeit, aber nicht die künstliche Befruchtung.

In Israel trägt der Staat die Kosten des Zyklus der IVFkünstlichen Befruchtung für die Paare, (einschließlich lesbischer), sowie für alleinstehende Frauen. Die Anzahl der Versuche für Frauen im Alter bis 45 Jahre sind nicht beschränkt und sie werden so lange finanziert, bis der Patient zwei Kinder hat.

In Italien funktioniert eine große Anzahl von IVF-Zentren - sowohl öffentlichen als auch privaten (allein in Rom sind 57 Reproduktionskliniken). Und in den meisten Provinzen geht die Behandlung zu Lasten des Staates.

Zur gleichen Zeit deckt die zum ersten Mal in der Ukraine für Jahre 2002 - 2007 eingeführte staatliche Unterstützung der reproduktiven Hilfstechnologien nur 400-600 Versuche im Jahr (für das ganze Land). Dabei ist es im Rahmen des Programms der Leihmutterschafterlaubt, als Leihmütter   nur die Verwandten der sterilen Frau zu verwenden (Und man finanziert nur künstliche Befruchtung, die Leihmutter wird nicht finanziert).

In einem der Interviews hat der Direktor des Kiewer Institutes für reproduktive Technologien Professor F.W. Dahno schmerzlich festgestellt, dass man in unserem Staat Mehrwert-Steuern aus allen Programmen abgeschafft habe, außer der Behandlung von Alkoholismus, sexuell übertragbaren Krankheiten und Unfruchtbarkeit ...!

Aufgrund der Unfähigkeit, die Behandlung der Unfruchtbarkeit mittels der reproduktiven Hilfstechnologien zu bezahlen, werden in der Ukraine pro Jahr tatsächlich nur 1,5-1,7 Tausend Ehepaare behandelt, indem ein Mindestbedarf der in Höhe von 38-40 Tausend ist.

Diese Situation lässt uns nicht gleichgültig und zwingt uns, ein Wohltätigkeitsprogramm zu beginnen, das offenbar von vielen Leuten unterstützt wird.