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Psychische Belastungen der Kinderlosigkeit

Studien zufolge erleben Menschen die Kinderlosigkeit ähnlich wie den Verlust eines nahestehenden Menschen oder eine schwere Erkrankung.Künstliche Befruchtung und Leihmutterschaft Wenn man also unter Kinderlosigkeit leidet, sollte man sich nicht einreden lassen, es sei nicht schlimm - denn "es ist einfach schlimm", sagt Psychologe Dr. Tewes Wischmann. Weil ein verwehrter Kinderwunsch mit Sexualität zusammenhängt, haben viele Paare Schwierigkeiten, über ihr Problem zu reden - aus Angst vor dummen Bemerkungen. Laut Wischmann neigen vor allem Frauen dazu, die Kinderlosigkeit als persönliches Versagen zu sehen und depressiv zu werden. Männer fühlen sich eher hilflos und können "das Thema irgendwann nicht mehr hören". Gleichzeitig hat der Psychologe jedoch die Erfahrung gemacht, dass Paare mit einer stabilen Beziehung in der Regel aus einer solchen Erfahrung gestärkt hervorgehen.

Ungewollte Kinderlosigkeit: "Es ist einfach schlimm"Was bedeutet es für Paare, ungewollt kinderlos zu sein? Und welche Möglichkeiten haben sie in Deutschland, auf legalem Weg ein eigenes Kind zu bekommen? Susanne Rohrer hat nachgefragt bei Dr. Tewes Wischmann, Psychologe an der Uni Heidelberg.